Lügen
30.10.2007“Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.”Otto Fürst von Bismarck
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“Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.”Otto Fürst von Bismarck
US-Armee warnt vor Staudamm-Katastrophe im Irak
Iraks größter Staudamm könnte jederzeit brechen, warnen Ingenieure der US-Armee. Die Folgen wären einem Zeitungsbericht zufolge apokalyptisch: Mehr als 500.000 Menschen könnten sterben, Mossul und Teile Bagdads würden unter einer meterhohen Flutwelle verschwinden.
den kompletten Text gibts bei SPON.
Das traurige an der Sache ist, dass sich vermutlich nichts tun wird und jeder (weiterhin) hofft, dass alles gut geht. Echte Lösungsansätze scheint es bisher nicht zu geben und ein (gescheitertes) Sanierungsprojekt der US-Regierung in Höhe von 27 Millionen Dollar erscheint für einen Staudamm dieser Größe ziemlich unterdimensioniert.
Vielleicht geht ja alles gut …

Gefunden auf bad banana blog via gizmodo.
Klingt ganz so als könnte ein weiterer Baustein der Digitalen Rechte Minderung Geschichte sein. Golem schreibt:
Der Hersteller des Kopier-Tools “AnyDVD”, Slysoft, hat eine neue Version seines Programms freigegeben. Das Programm kann nun auch die neue Version des Kopierschutzes AACS umgehen, schon bald sollen auch die bisher als unknackbar geltenden Blu-ray Discs mit “BD+” kopierbar sein.
[...]
Bettini stellte eine Veröffentlichung des Programms noch vor dem Ende des Jahres 2007 in Aussicht. Nach deutschem Recht ist der Einsatz von Programmen, die Kopierschutz-Maßnahmen umgehen, jedoch illegal.
Den letzten Satz finde ich besonders schön.
Optimismus ist, wenn Projektleiter/Consultants um 18:00h am Vortag ne E-Mail schreiben mit (sinngemäss) “XY geht heute nacht live, bitte Monitoring sicherstellen”. Weitere Informationen fehlen. Hoffen wir mal, dass das nichts kritisches ist und vorher auch gut getestet wurde, denn es muss (Überraschung) erstmal ohne Monitoring auskommen.
Wenn die Geschichte stimmt, dann kann ich nur sagen “Hut ab” vor Apple. Spannend wäre es zu wissen, wie das in Deutschland aussieht.
AT&T appears to be paying $18 a month, on average, to Apple for each iPhone activated on its network. That adds up to $432 over a two year contract. In other words, Apple will receive $831 for each iPhone it sells.
via nytimes
Schön isses ja das iPhone, aber trotzdem werde ich es mir nicht kaufen (noch nichtmal wegen T-Online, obwohl das auch ein legitimer Grund wäre), sondern weil es schlicht die 0.9 Version zu sein scheint. Zu viele Ungereimtheiten in Funktion und Design sowie hartnäckige Gerüchte, dass im Frühjahr das Update kommt. Abgesehen davon bin ich eigentlich immernoch der Ansicht, dass ein Telefon zum telefonieren da ist. Das mag sich aber ändern.
Zumindest MacRumors ist dieser Ansicht.
According to sources, the wheels are in motion for Apple to deliver new MacBook updates as early as this Tuesday. While an exact date has been hard to determine, MacBook updates are expected within the next week, with evidence pointing to Tuesday.
This confirms previous rumors from ThinkSecret that Apple would introduce a new MacBook by “the first half of November”. Sadly, few details on the upcoming machines are presently available.
Ich gebs ja zu. Obwohl ich eingefleischter Mac Gegner war, weil mich der Hype der Fanatiker Enthusiasten immer genervt hat, wird die Versuchung immer stärker, es mal mit OS X zu probieren. Vom Design her sind die Apple Produkte schon seit Jahren wunderschön. Meine Lieblingsschwester fliegt demnächst wieder in die Staaten und bei dem Dollarkurs eine echte Versuchung.
Vorhin zum Abendessen hab ich kurz die aktuelle Informationweek durchgeblättert (Mitbringsel von der Systems letzte Woche). Drin war ein Artikel zu meinem aktuellen Lieblingsthema, der “grünen IT”.
Ziemlich konträr dazu ist eines der letzten Hypethemen, bei dem die immer höhere Packungsdichte von Servern in Racks (”Bladetechnologie”) angepriesen wurde.
Ich wäre schon froh, wenn es eine nennenswerte Anzahl an Hostinganbietern geben würde, die mir überhaupt erlauben ein Rack komplett mit Blades zu füllen und diese unter Volllast zu betreiben. Wenn ich sage “>8KW pro Rack” kriegen viele (leider immernoch) einen fahlen Gesichtsausdruck und winken ab. 2,5KW auf 42HE ? Hallo? Moderne Hardware macht das auf 4HE.
Die wenigen die es (theoretisch) erlauben langen dann ganz nett zu (€) und meistens ist es ihnen trotzdem lieber, wenn man “nur” 2 Bladecenter ins Rack schraubt. Weil auch die kämpfen inzwischen mit Strom und (Ab-)Wärmeproblemen. Das Thema 32A Stromanschlüsse (statt der bisher gebräuchlichen 16A) klammere ich mal aus. Ein weiteres Trauerthema. Also heisst es gut planen und entsprechend viel benachbarter Stellfläche mit “right of first refusal” blocken, oder später Fiber zwischen den Rackstandorten ziehen (lassen). Im Projektgeschäft eine echte Herausforderung.
Alles nicht wirklich seeligmachend. Angesichts der beträchtlichen (Preis-)Dynamik im Hostingmarkt prognostiziere ich eh, dass die Anbieterbindung schwächer wird. Naja, man wird sehen. Soo spassig sind Hostingumzüge dann auch wieder nicht, obwohl mit den Blades wieder deutlich einfacher als mit 42x 1HE Pizzaboxen (beim Gedanke an den Kabelwust schauderts mich jetzt noch). Ausserdem brauchts erstmal mehr Anbieter die ausreichend Strom etc. bereitstellen können.
Zurück zum Aufhänger. Bevor ich also anfange die Server stromsparender zu machen (unbestritten sinnvoll), brauche ich erstmal (nennenswert) Systeme die ich überhaupt auf sparsam trimmen kann. Aber “grün reden” liegt aktuell wieder im Trend.
Auf dem SPD Parteitag letztes Wochenende haben sich die Delegierten für Tempo 130 (auf deutschen Autobahnen) ausgesprochen - aus Umweltschutzgründen. Klar.
Mit dem überraschenden Votum setzten sich die SPD-Delegierten über die Parteitagsregie hinweg, die gegen Tempo 130 war. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte anschließend der Deutschen Presse-Agentur dpa: “Ich habe kein Problem mit dem Tempolimit. Die Wahrheit ist aber auch, dass dadurch 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Notwendig sind aber 270 Millionen Tonnen. Man darf nicht so tun, als sei es mit einem Tempolimit getan.
via ad-hoc news
„Nach unserem Wissen kann durch ein Limit von 130 Km/h die CO2-Emission lediglich um 0,4 Prozent reduziert werden“, sagte BMW-Sprecher Daniel Kammerer am Samstag am Rande des Parteitages. Schon jetzt gebe es nur noch 6000 Autobahnkilometer, auf denen es keine Tempobegrenzung gebe. 7000 Kilometer seien limitiert, auf 5000 Autobahnkilometern gebe es Steuerungssysteme, die je nach Verkehr Tempolimits anzeigen.
via msn news
Wenn Tempo 130 tatsächlich kommt, dann kauf ich mir halt statt nem Sportwagen nen SUV ;-).
Die beste Geschichte vom Wochenende hätte ich fast vergessen zu posten, aber wenn man im Büro eintrifft (physikalisch) holt einen manches schlagartig wieder ein:
Bei $Kunde hatten wir am Samstag morgen ein geplantes Wartungsfenster um dringende Arbeiten an der (Gebäude-)Stromversorgung vornehmen zu können. Vereinbart war, dass wir die Systeme alle geordnet runterfahren und die Elektriker dann loslegen. Das hat natürlich nicht geklappt, denn diese sind “ausversehen” (Zitat) an den Notaus-Schalter gekommen. Das mit dem geordneten Runterfahren hatte sich damit erledigt. Kollateralschäden gab es zum Glück keine grösseren, aber das Wartungsfenster war etwas länger als kommuniziert.
Heute bin ich froh, kein Elektriker zu sein :-)
Heute morgen beim Laufen war es schon kalt, aber jetzt wird es noch kälter. Die Heizung ist “im Wartungsfenster”. Allerdings muss ich meinen gestrigen Eintrag revidieren: Handwerker waren schon da, d.h. ich kann mich jetzt auf ins Büro machen.
Folgende Seiten werde ich mir morgen in der Firma mal zu Gemüte führen. Dort verwenden wir bisher Sitescope, aber seit die (zuerst von Mercury und dann) von HP gekauft worden sind ist der Lizenzpreis recht sportlich geworden. 2002 war das noch ganz anders. Die demnächst anstehende Verlängerung des Supportvertrages bietet eine gute Gelegenheit, das mal auf den Prüfstand zu stellen.
Und ein - zumindest auf den ersten Blick - ganz nettes Helpdesk Programm. Aktuell nehmen wir OTRS. Funktioniert ganz gut, ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Vor allem das Interface ist doch sehr angestaubt. Normal bin ich eher für form follows function, so ein bisschen Web2.0 Designwelt schadet aber auch nicht - vor allem wenn unsere Anwender damit arbeiten müssen sollen.
Übrigends alles nichts im Vergleich zur Verwaltungssoftware von Simons Voss: Sehr Windows 95. Leider keinen Screenshot dazu gefunden (Absicht? ;-) )