Richtig gelesen - ich bin diese Woche 147km gelaufen. So viele waren es noch nie. Liegt im Wesentlichen daran, dass ich keinen Ruhetag eingelegt habe und trotz “Auswärtsaufenthalts” immer zum Laufen gekommen bin.
In der Firma hat sich eine “Laufgruppe” gebildet, die im Juni an einem der grossen Halbmarathons hier in der Gegend teilnehmen wird. Da bin ich ziemlich gespannt drauf, wie die einzelnen Teilnehmer(innen) das für sich so erleben werden. Ich bin nicht Initiator des Ganzen, habe mich aber mit einem Kollegen (ebenfalls ein erfahrener Läufer) bereiterklärt, aus unserer Sicht mal die Grundzüge von Training, Ausrüstung, … für die Gruppe darzulegen.
Wirklich, ich honoriere jede(n), der mit Biss an etwas dranbleibt und länger durchzieht, denn genau darin besteht die Krux. Und zwar völlig unabhängig vom Leistungsgrad - den soll schliesslich jeder für sich selber festlegen und auch nur daran messen. Im Bekanntenkreis gibt es so viele Beispiele von Leuten die mit diesem oder jedem anfangen, sehr euphorisch sind aber nach kurzer Zeit alles wieder einschlafen lassen (bis eben zum nächsten Hype). Denen würde ich etwas mehr Biss wünschen, vermutlich wären sie auch subjektiv glücklicher.
Woran merkt man, dass es (endlich) wirklich Sommer wird ? Wenn man Eis essen gehen will. Gesagt, getan und gestern abend waren wir das erste Mal dieses Jahr bei der Eisdiele.
Puh. Die letzten beiden Wochen war ich fast durchgängig unterwegs. Vorhin bin ich wieder zu Hause angekommen und hoffe auf ein ruhiges Wochenende. Dank der nicht vorhandenen Internetversorgung in der Mehrzahl der deutschen Hotels hatte ich wenig Gelegenheit zur (privaten) Internetnutzung in den vergangenen Wochen.
Das wäre nicht weiter ärgerlich, aber auch die Büromails würde ich abends gerne durchsehen wenn ich unterwegs bin. Von alleine erledigt sich bekanntlich nichts und spätestens am nächsten (normalen) Bürotag holt es einen ein. Ich hoffe, nächste Woche ist meine UMTS Karte da. Löst allerdings nur das Thema “Deutschland”. Europa bleibt erstmal ungelöst (und nein, die deutsche Karte dort zu nutzen ist keine Option. Dafür sorgen schon die Provibitivpreise Preismodelle unserer Mobilfunkanbieter).
Ich will übers Wochende mal all diejenigen Einträge schreiben, die ich mir ins Moleskine notiert habe. Stay tuned. Heute aber definitv nichtmehr.
Sehr treffender Artikel auf SPON zum Thema “Geschäftsgeheimnisse im Zug ausplaudern”. Ich hatte das Thema auch schonmal erwähnt. Die Beobachtungen von SPON decken sich also exakt mit meinen Beobachtungen.
Nach Vodafone-Angaben führen 70 Prozent aller Pendler und Geschäftsreisenden im Zug berufliche Telefongespräche. Von diesen gab rund ein Fünftel zu, auch sensible Fakten wie Verkaufszahlen zu diskutieren, 15 Prozent plaudert auch über handfeste Geschäftsgeheimnisse [...]
Maßnahmen gegen unerwünschte Mithörer wie Codenamen für sensible Geschäftsdinge nutzen laut den Zahlen des britischen Mobilfunkers nur sechs Prozent der Befragten.
Wo wir doch gerade beim Thema Google sind. Ich habe bei Coding Horror noch etwas über Googles Serverhardware aus dem Jahr 1999 gefunden. Gerade mal 9 Jahre her und es sieht doch alles so unglaublich angestaubt aus, verglichen mit dem was heute bei den meisten von uns auf dem (Büro-)Schreibtisch steht. Ganz zu schweigen von dem was sich heute in Rechenzentren an Servern befindet.
Mich hat schon immer interessiert, wo Google denn eigentlich seine ganzen Server stehen hat. So wie es aussieht sind diese auf ziemlich viele Rechenzentren rund um den Globus verteilt. Die Details gibts bei Pingdom, für Europa sieht die Verteilung so aus:
Gestern bin ich wie angekündigt einen Halbmarathon Wettkampf gelaufen. Allerdings fast komplett (nur 1 Ruhetag zusätzlich) aus dem Training raus und nicht mit Ziel eine besonders gute Zeit zu laufen, sondern um mal zu schauen, was die Form so macht und zusätzliche Wettkampferfahrung zu sammeln (schadet nie).
Das Wetter war alles andere als vielversprechend (Schneegraupel auf der Hinfahrt), beim Wettkampf selber ging es dann aber. 8°C und (weitgehend) trocken, das war OK. Orga etc. auch alles prima, nur die Einteilung in die Startblöcke hat (wie leider fast überall) nicht hingehauen. Das führt dann dazu, dass schnellere Läufer die ersten 1-2 km erstmal Schlangenlinien um langsame Hindernisse Mitläufer vollführen dürfen. Nervt. Dass es Nettozeitnahme gibt, jeder also genau erst gestoppt wird, wenn er die Startlinie überquert hat scheint sich nicht rumgesprochen zu haben.
Abgesehen davon lief es aber ganz gut. Da ich das ganze nur als verschärften Trainingslauf geplant hatte bin ich die ersten 11km gemütlich in ca. 44min gelaufen. Nachdem ich mich dann noch nicht ausgelastet gefühlt hab, hab ichs gegen Ende hin etwas laufen lassen und bin die letzten 10km in ca. 38:30min gegangen, ohne am Ende gross ausgepowert gewesen zu sein. Insgesamt dann ziemlich glatt 1h23min.
Bin ich zufrieden ? Sehr. Locker gelaufen und echt dafür ne gute Zeit. Nie Probleme mit der Tempohärte gehabt. Das (Winter-)Training hat wie erhofft gewirkt. Den nächsten Temposprung (auf <1h20 - treue Leser erinnern sich an den Vorsatz für dieses Jahr) erhoffe ich mir dann von den kommenden Intervalleinheiten, von denen ich bisher nur eine einzige gemacht habe.
Bisher also alles im Plan. Ich muss mir jetzt nur noch überlegen, wo/wann ich im Herbst den geplanten Marathon laufe. Bis dahin erstmal nur Halbe.
Kürzlich während einer längeren Autobahnfahr hatte ich Durst. Was liegt da näher, als die nächstgelegene Raststätte anzusteuern um etwas zu trinken zu kaufen. Klar, die Preise dort sind höher als im Supermarkt und auch der lokalen Tankstelle, der Standortvorteil wird ausgenutzt. Aber dass die Flasche “meines Lieblingsreisegetränkes” statt 1,09€ wie im Supermarkt oder ca. 1,70€ an der Tanke gleich 3,25€ kosten sollte hat mir doch kurzfristig die Sprache verschlagen wie ich an der Kasse stand. Ich hatte im Vertrauen auf normale Preisfindung mit irgendwas um 2,00€ gerechnet und nicht auf den Regalpreis geschaut. Kurzerhand hab ich dann auf den Kauf verzichtet und den (verblüfften) Verkäufer stehen lassen. Mir gehts nicht um 1,25€ - aber Abzocken lasse ich mich nicht gern.
Keine Ahnung, ob das was ich jetzt hier in der Adminoberfläche sehe der 2.5er entspricht oder nicht, jedenfalls ist es ein Major Upgrade was die Software angeht. Optisch hübsch im Web 2.0 Stil und das Layout umgeräumt recht aufgeräumt. Mir gefällts, für euch sollte das Blog unverändert (karg) aussehen.
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