18.02.2009
Gestern: jede Menge Neuschnee. Tagsüber dann einigermassen warm, d.h. teilweise Regen und entsprechend viel Wasser auf den Strassen. Heute morgen: -10°C. Resultat: Glatteis. Daher habe ich eben zum ersten Mal wieder umgedreht und bin nicht laufen gegangen, weil ich mir sicher war, heute nicht wieder heil zu Hause anzukommen. 100m (und zwei beinahe Stürze) später war die heutige Laufrunde also schon wieder zuende.
Und ich bin angefressen. Hab erstmal die Sporttasche umgepackt und gehe heute abend aufs Laufband ins Studio. Mann, wie ich das hasse. Laufband. Aber besser als nix. Ist aber dringend als Ausgleich nötig, die Arbeitswoche ist … schwierig.
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Verfasst von Dan
8.02.2009
Vorgestern habe ich mein Abo umgestellt auf die rein digitale Ausgabe. Passt einfach besser zu meinen aktuellen Lese-/Lebensgewohnheiten. Und ein bisschen „green“ kann ich mich jetzt als Altpapiervermeider auch fühlen.
Anekdote am Rande: Laut der Dame an der Benutzerhotline bin ich seit der erste, der jemals bei Ihr auf das rein digitale Abonnement umgestellt hat. Ich bin noch unsicher, ob ich mich als (digitale) Speerspitze oder Minderheit fühlen möchte. Auf jeden Fall ist mir aber klar, warum ich mit meiner Eingangsfrage nach dem Mischabo noch mindestens drei Jahre zu früh dran bin.
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Verfasst von Dan
6.02.2009
Ich werde immer wieder gefragt, wie ich es denn schaffe die ganzen Informationen zu verarbeiten die täglich auf mich einrieseln. Arbeit, Feedreader, Internet, Blog, Twitter, … – da könne ich doch gar keine Zeit mehr für anderes haben bzw. müsste überwältigt sein von der schieren Menge an Input.
An dieser Stelle in diese Diskussion einzusteigen ist meines Erachtens dann immer müssig, denn – augenscheinlich – ist es bei mir ja nicht so, andererseits beim Fragesteller offensichtlich schon. Argumentativ ist das, da eher grundsätzlicher Natur, denke ich nicht aufzulösen.
Woran liegt es aber, dass dieser Eindruck entsteht? Hierzu vertrete ich schon länger als Erklärungsmodell, dass viele Menschen schlicht nicht darin geübt sind, grosse Informationsmengen (auch und gerade digital) zu verarbeiten. Ein Freund hat letztens erzählt, wie er in einer sehr stressigen Phase seines Studiums gelernt hat, ein Arbeitspensum zu erledigen, welches ihm ein Semester vorher unmöglich erschien. Gegen Ende war es sogar weniger Stressig. Klar, subjektiv. Aber darauf kommt es an.
Eben beim Surfen bin ich nun auf einen Artikel bei New Comm Biz gestossen, der sich genau mit diesem Thema befasst. Da er meinen Standpunkt gut darlegt bin ich so frei und zitiere einfach.
There is not too much information. You just don’t know how to manage it.
Most people learn how to handle a basic amount of information in school. We can pay attention in class and take notes and not miss too much. But they stop there. This used to be enough. These basic juggling skills translated to a work environment where you had to do your job and handle email and the occasional phone call. Although many people feel the need to turn off email when they work. Most people handle information in a linear fashion. One thing at a time. They quit learning how to juggle.
[...]
Most people I know complain that there is too much information *out there*. The amount of information isn’t going to get smaller and sadly the tools to manage that information are not able to keep up with the pace that we are able to create it. So what are people going to do? For one they will become obsolete and be replaced by digital natives (have you ever heard a Gen Yer complain about too much information?). The rest will adapt.
Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser „[... will adapt] or be left behind“. So hart es klingt.
Der ganze Artikel ist hier. Lesenswert vor allem noch wegen des sehr eingängigen Beispiels mit dem Jonglieren.
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Verfasst von Dan
2.02.2009
Irgendwas ist heute morgen gegen 03:45h bei uns im Haus mit lautem Krachen umgefallen und hat mich geweckt. Nach kurzer, ergebnisloser Sichtprüfung aber vermutlich in der Wohnung unter mir. Ich war jedenfalls hellwach und konnte auch nichtmehr einschlafen. Damn it.
Um etwas sinnvolles zu Tun bin ich dann einfach früher als geplant Laufen gegangen. So um kurz nach vier hat es sich angeboten, „über die Dörfer“ zu laufen weil erwartungsgemäss nicht viel los sein wird. Genau so war es auch. Sehr entspannend und friedlich. Ich hab dann auch gleich die Gelegenheit genutzt und bin vor dem Berufsverkehr ins Büro gefahren um die Woche in Ruhe einzuläuten.
Im Grunde war das bisher ein ziemlich idealer, weil stressfreier, Wochenbeginn. Wenn 04:00h nicht so eine extrem räuberische Uhrzeit wäre könnte ich glatt überlegen, das öfters zu machen.
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Verfasst von Dan
1.02.2009
So ungefähr war es eben beim Laufen. Zum Glück nicht überall, aber das hat schon gereicht. Heute Nacht hat es hier etwas geschneit. Zum Glück nicht viel und auf Asphalt liegt auch schon nichtsmehr. Nur eben auf den Waldwegen lag der Schnee noch und hat die – leider (oder zum Glück) – nichtmehr überall vorhandenen Eisflächen maskiert.
Neuschnee + Eis = … genau: spiegelglatt. Und schwups hat es mich das erste Mal diesen Winter gelegt. Zum Glück ohne Folgen – die unzähligen Fallschulübungen beim Kampfsport, auch wenn sie schon länger her sind, machen sich bezahlt. Natürlich hilft auch, dass dies nicht mein erster Laufwinter und folglich auch nicht mein erster Sturz war. Trotzdem. Ich hab vom Winter wirklich, wirklich genug.
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Verfasst von Dan