Papiernavigation

29.01.2009

Heute Dienstreise ins Ausland. Soweit nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich war nur, dass ich mal wieder mit Papierausdrucken navigieren durfte. Der Firmenwagen hat aus irgendwelchen Gründen nur die Navidaten für DACH und nicht für andere Länder. Für solche Fälle gibt es ein „Poolnavi“ zum ausleihen. Das hatte ich mir auch dazugebucht. War bloss nicht auffindbar.

Dummerweise hat mein eigenes Navi auch nur DACH, und von den Kollegen hatte keiner seines dabei („hättest du das gestern“ – da hab ichs halt auch nicht gewusst). Also ganz Oldschool auf Papier ausgedruckt. Bis in die Zielstadt war das auch kein grosses Problem. Die Hauptherausforderung war, das Hotel zu finden. Aber gemeistert, dankenswerterweise war ich in dem schonmal und konnte mich grob orientieren.

Mich hats aber ganzschön genervt. Die „Pfeil“ Navigationsgeräte finde ich ja schon nichtmehr zeitgemäss, was ist dann erst mit Papierausdrucken. Ich mag mich gar nicht mehr daran erinnern, wie die Zeit vor den Navis war. Steinzeit. Das nächste mal fahr ich in den nächsten Schweinemarkt und kauf mir das Kartenmaterial selber. Meine Ummut in EUR gegengerechnet wäre das immer noch eine lohnende Investition gewesen.

Ende gut, alles gut? Bisher ja. Fahrt war problemlos, Hotspot-Roaming im Hotel tut dieses mal auch und sogar das Zimmer ist deutlich besser (und grösser) als beim letzten Besuch. Hoffentlich hält die Serie bis morgen nach dem Termin – und optimalerweise auch für die Heimfahrt


Das Eigentum anderer [vom Umgang mit]

8.01.2009

Eigentlich war es zu erwarten, so traurig sich das anhört. Vorhin den Poolwagen für den morgigen, externen Termin übernommen. Zustand? Mangelhaft. Tank fast leer, Wischflüssigkeitswarnleute brennt und beide Aussenspiegel so verdreckt, dass sie blind sind. Nur ein kompletter Autist kann den Zustand übersehen wenn er/sie den Wagen abgibt. Ich würde mich schämen.


Zugfahren die Zweite

12.12.2008

Ich weiss ja auch nicht. Eigentlich sollte Zugfahren doch deutlich weniger anstrengend sein, als Autofahren (gleiche Zeitdauer unterstellt). Irgendwie fühle ich mich aber nicht so. Nach der desaströsen Hinfahrt (merken: nichtmehr Thalys fahren. Lieber wieder den ICE International. Auch wenn der nicht so oft fährt) konnte es eigentlich nur besser werden.

Abgesehen davon, dass wir statt 45min fast 2h zum Bahnhof gebraucht haben (und 3min vor Abfahrt im Zug waren) lief es reibungslos. Das galt auch für meinen Weg von der S-Bahn zum Auto und lag an den 10cm Neuschnee und meinen unprofilierten Halbschuhen.

Zurück zum Thema. Abends habe ich mich jedenfalls wie erschlagen gefühlt, obwohl ich fast den ganzen Tag nur (dumm) rumgesessen bin. Nach 10h Schlaf ging es mir heute morgen zwar wieder besser, aber so richtig in die Gänge bin ich nicht gekommen. Dankenswerterweise hat es hier auch weitergeschneit und ich musste durfte mich beim Laufen durchwühlen. Nach 90min hatten dann auch meine Schlechtwetterlaufschuhe kapituliert und waren durchnässt.

Oh man, wie freue ich mich morgen auf den langen Lauf. Ne, gelaufen wird auf jedenfall. Nur die Harten kommen in den Garten (oder wie der dumme Spruch auch immer war). Alleine schon um die Weihnachtszeit einigermassen in Form zu überstehen. Wenigstens hab ich jetzt die ganzen Firmenfeiern mit Kunden hinter mich gebracht. Das ist schon immer nett, aber da beruflich doch nicht so relaxt, wie in privatem Rahmen.


Automaten (Sirup-)Kaffee [Nein!]

4.12.2008

Fürs Protokoll: Daran denken, niemals wieder den Bürokaffee aus dem Sirup+Wasser=Kaffee Automat zu trinken. Der führt bei mir inzwischen nachweislich zu Sodbrennen (früher nicht, aber entweder ich werde alt, oder mein Magen will mich auf den Qualitätspfad zurückführen).

Eigentlich weiss ich das, aber heute war den ganzen Tag eine Schulung und im Schulungsraum gab es keine koffeinhaltigen Alternativen. Und ich hatte schlecht geschlafen und war müde und und und. Erklärungen gibt es ja immer viele. Jetzt büsse ich halt.


ausgesperrt [gibt es ein Leben ohne VPN]

2.12.2008

Eigentlich wollte ich heute Vormittag noch etwas vom Homeoffice aus arbeiten (muss nachher auf den Flieger) . Geht aber nicht. Zumindest nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte, da die Firmenstandleitung ausgefallen ist. Das heisst dann auch: keine Einwahl per VPN. Hm. Gut, bearbeite ich meine E-Mails erstmal nicht. Gut, dass ich genug anderes zu tun habe. Nicht gut, dass ich an die Dateien auf dem Fileserver nicht herankomme. Die könnte ich prima auch „offline“ verarbeiten. Geht aber irgendwie nicht. Henne Ei … ihr wisst schon.

Was freue ich mich auf die neue Firmenstandleitung. Abgesehen von deutlich gepimpter Bandbreite dann auch redundant. Gibt es ab Mitte Dezember. Und Murphy war klar, dass die bisherige Leitung vorher nochmal Zicken machen wird. Mir egal, jetzt shutdown und ab zum Flughafen.


(W)Lan im Hotel

28.11.2008

Die Tage auf Geschäftsreise im europäischen Ausland im Hotel mal wieder eine neue Spezies von Netzwerkzugang kennengelernt. Abgebildeter schwarzer Kasten hat – nach einigem Tauziehen; das war ausserdem noch der erste lüfterlose „Switch“ der Betriebsgeräusche gemacht hat – mir auf dem zweiten seiner Ports Internetzugang ermöglicht (der Erste wollte nicht).

Eigentlich wollte ich das WLAN nutzen, aber dankenswerterweise (Achtung Ironie) hat Roamingpartnerschaft des lokalen Providers mit der Telekom nicht funktioniert (unbekannter Benutzer). Blieb also nur die Kabelverbindung. Glücklicherweise hatte ich auch ein CAT5 Kabel im Gepäck, nachts um 3h wäre ich wohl am Nachtportier gescheitert.

Auf den hab ich eh nen Hals. Wir hatten bei der Rückkehr extra gefragt wie lange es Früchstück gibt. Beide sind sicher, dass er 1030 gesagt hat. Die Wahrheit war natürlich 1000. Demzufolge gab es für uns gerade noch ein Gnadenteilchen mit Nutella.


Gut sichtbar [wie man Warnhinweise nicht gestaltet]

24.09.2008

Gestern in der Firma: Ein orangenes Warnschild auf einer orangenen Türe. Sehr sinnvoll.


Der Feind hört mit (im Zug)

13.04.2008

Sehr treffender Artikel auf SPON zum Thema „Geschäftsgeheimnisse im Zug ausplaudern“. Ich hatte das Thema auch schonmal erwähnt. Die Beobachtungen von SPON decken sich also exakt mit meinen Beobachtungen.

Nach Vodafone-Angaben führen 70 Prozent aller Pendler und Geschäftsreisenden im Zug berufliche Telefongespräche. Von diesen gab rund ein Fünftel zu, auch sensible Fakten wie Verkaufszahlen zu diskutieren, 15 Prozent plaudert auch über handfeste Geschäftsgeheimnisse [...]
Maßnahmen gegen unerwünschte Mithörer wie Codenamen für sensible Geschäftsdinge nutzen laut den Zahlen des britischen Mobilfunkers nur sechs Prozent der Befragten.


April April ?

1.04.2008

Willkommen im neuen Monat. Ein Tag an dem vieles anders ist für mich.

Zum einen ein neuer Job. Zunächst zusätzlich zur bisherigen Aufgabe, allerdings nur mittelfristig. Ich bin zuversichtlich, diese Aufgabe(n) mittelfristig in gute Hände abgeben zu können.

Beim neuen Job(teil) ist für mich sehr viel neu – genau das war übrigends auch meine Motivation zum Wechsel. Innerhalb der selben Firma (wenn es nicht gerade ein Grosskonzern ist) immer etwas heikel, schliesslich kennt man sich (oder glaubt es zumindest) schon aus der alten Funktion.

Dementsprechend angespannt war ich gestern Abend auch. Zum Glück ist (wie immer) alles halb so wild. Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub war ganz gut, die neuen Kollegen sind durch die Bank prima. Ausserdem gab (gibt) es jede Menge Backlog abzuarbeiten, welcher während meines Urlaubs aufgelaufen ist.

Zum anderen konnte ich heute zum ersten Mal offen heimfahren. Welch Wonne :-) . Dabei ist mir aufgefallen, dass mein neuer FM-Transmitter (iPod -> FM -> Autoradio) mit offenem Dach wesentlich besser funktionert.

Insgesamt ist der Belkin Tunecast II in allen Punkten deutlich besser als der Ier, nur nicht in der Sendestärke. Zu ärgerlich. Ich muss mir mal überlegen, ob ich da irgendwie die Antenne verbessern kann – fasse ich nämlich mit der Hand hin und diene damit selber als Antennenverlängerung ist der Empfang gut. Ihr seht, die positiven Punkte überwiegen trotzdem, ansonsten würde ich einfach wieder den Ier verwenden. Vielleicht schreibe ich mal eine kleine Review zu den beiden Belkins (und die überfällige zum iPod Touch).

[auf Wunsch einer Leserin bemühe ich mich, mehr - und richtige - Kommata zu setzen. Nota bene.]


Sinner Schrader goes del.icio.us

9.12.2007

Bei Sinner Schrader ist seit kurzen die komplett neue Site online. Interessanter neuer Ansatz. Ich habs mir kurz angeschaut – besonders viel zu schauen gibt es auf der Seite (singular) nicht, denn es ist ausser der Startseite praktisch alles zu externen Anbietern verlinkt.

Ob es mir gefällt ? Schwer zu sagen. Spontan noch nicht. Ich finde es ist zu unruhig wenn sich das Layout ständig ändert, daran kann man sich womöglich gewöhnen (mit Lila werde ich allerdings kein Freund mehr in diesem Leben).

Im Designtagebuch ist das ganze sehr schön kommentiert.

Die neue Webseite besteht einzig aus einer Liste mit Links, die allesamt externe Inhalte wie z.B. Xing, Picasa, GoogleDocs, SlidesShare etc. in einem Frame aufrufen. [...] Steht dahinter nun eine revolutionäre Denke, die auf diese Weise eine gelebte vernetzte Kultur zum Ausdruck bringt oder fördert diese auf die Spitze getriebene Reduktion nur eines zu Tage: Den zu Kopf gestiegenen puren Größenwahn nach dem Motto “Wir sind so groß, wir brauchen nichts mehr zu zeigen”. Ich bin sehr gespannt auf die Diskussion.

Er ist also darauf gespannt – ich bin eher darauf gespannt, was sich unsere Kreativabteilung dazu überlegt. Bei Kundensites fehlt den Kunden ja oft der Mut zu radikaleren Ansätzen, bei der eigenen hingegen …


Ticketspass via IM

27.11.2007
Kollege: 22:48:01: mach mal ping $KUNDENSITE bei dir
Ich:     22:48:32: $HOST# ping $KUNDENSITE
                   ping: unknown host $KUNDENSITE
Kollege: 22:48:37: genau :)
Ich:     22:48:40: ?
Kollege: 22:48:53: $TICKETMASTER hat ticket gemacht
Kollege: 22:48:57: $HOST:~ # nslookup $KUNDENSITE
                   Server:         x.x.x.x
                   Address:        x.x.x.x
                   ** server can't find $KUNDENSITE: SERVFAIL
Kollege: 22:49:02: würd sagen der DNS ist schuld
Kollege: 22:49:43: ? :)  wer ist dafür zuständig ?
Ich:     22:49:59: ich denke $TICKETMASTER - oder wer verwaltet die domain ?
Kollege: 22:50:03: Tech-C:
                   Personenname:   xxxxx
                   Telefonnummer:  +xxxx
Ich:     22:50:20: jedenfalls nicht wir
Kollege: 22:50:25: ich kann ja mal versuchen da anzurufen :D
Ich:     22:50:49: e-mail:         x@y.z
Ich:     22:50:53: viel spass
Ich:     22:51:06: ich würd glaub den whois ins ticket antworten und sagen:
                   $FIRMA nicht zuständig
Kollege: 22:51:07: ich gebs doch lieber an $TICKETMASTER zurück :D
Kollege: 22:51:14: das war mein plan
Kollege: 22:54:45: wer ist denn bei $FIRMA PL dafür ? $PL-1 ? $PL-CHEF ?
Ich:     22:55:02: ich glaub $PL-1.
Ich:     22:55:14: nimm aber lieber $PL-CHEF noch ins CC
Kollege: 22:55:14: ach ich schick mal an ein paar Leute Info rum
Kollege: 22:57:59: Guten Tag!
                   vielen Dank für Ihre E-Mail.
                   Aktuell bin ich nicht im Hause.
Ich:     22:58:07: $PL-CHEF ?
Kollege: 22:58:08: Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin am 30.11.2007 wieder im Büro.
Kollege: 22:58:12: beide nich da
Ich:     22:58:16: lol
Ich:     22:58:23: dann schicks an $PL-3 und $PL-4
Kollege: 22:58:24: dann der große $ALLE-PL :)
Kollege: 23:00:45: so done
Kollege: 23:02:31: das lustige ist ja, dass die nameserver da nur $KUNDENSITE nicht
                   auflösen.. so www.heise.de krams funktioniert
Ich:     23:02:45: wohnzimmerDNS

Teamviewer

8.11.2007

Grossartiges Tool um Remote Support zu leisten. Für (gelegentliche) private Nutzung sogar kostenlos. Klappt auch, wenn beide Parteien hinter NAT-Routern sitzen. Gestern abend hab ich es benutzt, um den Rechner (des Freundes) meiner Schwester über das Netz zu reparierten. Schlappe 5000km von mir weg und es war absolut lagfrei und flüssig bedienbar. Selbst UltraVNC fühlt sich dagegen ziemlich lahm an.

Nutzen wir übrigends auch in der Firma. Eine Alternative dazu wäre (das vielgelobte) WebEx, aber damit konnte ich mich noch nie so richtig anfreunden. Fühlt sich zu schwerfällig und aufgeblasen an. Teamviewer hat zusätzlich den Charme, dass es (notfalls) auch ohne Installation auskommt.

Teamviewer
WebEx