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Google Hardware ca. 1999

12.04.2008

Wo wir doch gerade beim Thema Google sind. Ich habe bei Coding Horror noch etwas über Googles Serverhardware aus dem Jahr 1999 gefunden. Gerade mal 9 Jahre her und es sieht doch alles so unglaublich angestaubt aus, verglichen mit dem was heute bei den meisten von uns auf dem (Büro-)Schreibtisch steht. Ganz zu schweigen von dem was sich heute in Rechenzentren an Servern befindet.

Wo sind die Google Rechenzentren ?

12.04.2008

Mich hat schon immer interessiert, wo Google denn eigentlich seine ganzen Server stehen hat. So wie es aussieht sind diese auf ziemlich viele Rechenzentren rund um den Globus verteilt. Die Details gibts bei Pingdom, für Europa sieht die Verteilung so aus:

(via Techcrunch)

Google Reader

26.03.2008

Nachdem ich fast 2 Jahre “Netvibes” als Feedreader verwendet habe bin ich vor ein paar Wochen (nahezu komplett) auf “Google Reader” umgestiegen.

Damit ist das Newslesen für mich viel schneller und leichter handhabbar. Zum einen weil ich deutlich weniger “clicks” benötige, um alles News zu überfliegen lesen. Zum anderen ist die “Mobile Version” des Readers irre praktisch, wenn ich vom iPod Touch aus Seiten aufrufe. Insbesondere, wenn ich noch den kompletten Originalartikel lesen will. Der von Google zwischengeschaltete Proxy formatiert mir die Originalseiten wunderschön um, so dass sie auf dem Touch problemlos lesbar sind.

Unter uns, ich lese längere Artikel inzwischen fast lieber auf dem Touch, als auf dem TFT. Jetzt müsste nurnoch Amazon eine Applikation (sagt jemand SDK für das iPhone) rausbringen, die iPhone/Touch neben dem Kindle als Lesegerät für E-Books zulässt. DAS wäre fantastisch.

Eine Funktion des Google Readers ist, dass man Artikel, die man für interessant hält veröffentlichen (”share”) kann. Dazu gibt es dann einen separaten Feed und den hab ich jetzt links als oberstes Element in die Seitenleiste eingebaut. Die schöne ausführliche Version bekommt ihr über diesen Link. Ich benutze die Funktion im Moment primär als erweitertes Lesezeichen für mich selber, aber vielleicht ist es auch für einen von euch interessant.

Google in Zahlen (2007 vs 2006)

23.12.2007

Techcrunch hat eine Übersicht (unique Visitors) der verschiedenen Google Dienste/Angebote. Das Wichtigste:

The star performer for the year was Google’s personalized start page service iGoogle which increased traffic in the 12 months to November by 267.64%. Other strong performers included Google Book Search up 54.66%, Gmail up 53.6% and Google Maps up 51.57%. [...]
Google’s core search engine still remains the most highly trafficked part of Google with other products a long distance behind. Google’s most popular products in order of traffic for 2007 were: search, image search, Gmail, Google Maps and Google News.

Es spricht viel dafür, dass Google Earth als eigenständiges Produkt irgendwann eingestellt wird. Ich hatte das letztens auch mal irgendwo gelesen (war glaube ich im Zusammenhang mit dem neuen Terrain Feature auf Maps). Damals war ich noch skeptisch, wenn ich mir aber die reinen Nutzerzahlen anschaue beginne ich es zu glauben. Google Earth fällt hier ziemlich hinter Google Maps zurück.

Ob ich an Googles Stelle weiterhin ein eigenständiges Produkt pflegen würde, während mein restliches Portfolio eher webbasiert ist weiss ich nicht. Andererseits hatten wir in letzter Zeit erst die “Weltraumerweiterung” für Earth (und den Flugsimulator, aber der zählt nur halb :-) ). Also abwarten und Tee trinken, bei der Kälte noch nichtmal die schlechteste Idee.

Google Unique Visitors 2006-2007

Google Set-Top Box ?

20.11.2007

Bye bye Neutrino. Wenn das Gerücht stimmt und Google tatsächlich eine eigene Set-Top Box (oder auch nur ein “Android” dafür) rausbringt - her damit! Dann geht die dbox in Rente. Vielleicht Hoffentlich ist die Box dann auch vernünftig eingepreist. Dreambox & Co finde ich aktuell zu teuer - gemessen daran, was Sie mir an Features bieten.

An open-source operating system like Android for the set-top box could change that. If creating applications for set-top boxes was more like creating applications for the Web, we’d be able to do a lot more things with our TVs—especially if those set-top boxes were also connected to the Web [...].
Oh, and what about new forms of advertising? Inserting ads into pay-per-view or triggering them when someone presses fast-forward on their DVR require applications of a different sort. You might not like that, but the TV industry would.

Wie gesagt, eher Gerücht im Moment, aber zumindest eine sehr verlockende Idee. Die komplette Story gibts auf TechCrunch.

Google eigene 10 GbE Switche (und iSCSI Performance)

19.11.2007

Laut Nyquist Capital könnte es sein, dass Google eigene 10Gb Ethernet Switche baut. Eigene Server bauen Sie ja schon länger.

Interessant. Vielleicht gibt das einen ordentlichen Preisrutsch für 10GbE - das könnte man nämlich als preisgünstige Alternative zu 4 (8) Gbit FC einsetzen. Vielleicht wäre es dann auch performant genug um eine wirkliche Alternative zu FC darzustellen. Von iSCSI bin ich bisher nicht so wirklich überzeugt. Wenn ich nämlich schon eine (nennenswerte) FC-Infrastruktur betreibe ist das zu sehr Parallelwelt dazu um für mich attraktiv zu sein. Apropos - ich war letzte Woche auf einer Veranstaltung eines grossen Storageherstellers und einer der Vortragenden hat die These vertreten, dass NFS (ja, NFS) über 10GbE eine gute Alternative zu iSCSI (4G FC sowieso) sei. Spannend. Oder halt auch nicht. Ich bin noch ein gebranntes Kind von ettlichen Problemen die wir in der Firma schon mit NFS hatten. Bei vielen Clients (Webservern) ist das gar nicht immer so freundlich.