Rechenzentren in der Pampa

In der Computerwoche findet sich heute ein Artikel, in dem es um einen (nicht ganz) neuen Trend bei der Standortwahl für Rechenzentren geht.

Ich hatte in einem früheren Posting schonmal drauf hingewiesen, dass es wirklich ansprochsvoll ist, einen Hostingdienstleister zu finden, der es einem „gestattet“ (Vorsicht, Kunde) 8kw/qm zu verbrauchen. Rechnen wir das mal auf einige 1000 qm Standfläche um, ist es wenig überraschend, wenn die Rechenzentren in der Nähe grosser Energiequellen gebaut werden, in dem Fall Flüsse (Wasserkraftwerke).

Irgendein (ich glaube Google) Rechenzentrum ist auf dem Gelände einer ehemaligen Aluminiumhütte entstanden (soweit ich weiss, ist nurnoch Aluminiumverhüttung energieintensiver als Rechenzentrumsbetrieb), und hat sogar einen eigenen Stausee.
Was mir so bisher nicht bewusst war ist, dass durchaus auch andere, valide Gründe für den Betrieb „auf der Grünen Wiese“ (hat nicht primär etwas mit green IT zu tun) gibt:

Ein weiterer Grund für den Standort in Kanada war die seismische Stabilität dieser Gegend, die zu den besten der Welt gehört. Nach jüngsten geologischen Untersuchungen ist diese Region mindestens 250 Kilometer von einer messbaren geologisch aktiven Zone entfernt. Auch die Meteorologen bescheinigen dem dortigen Hochtal ein stabiles Umfeld. „Die Gegend ist absolut sicher vor Überschwemmungen, Tornados oder anderen extremen Klimaeinflüssen“, heißt es in einem Bericht des dortigen Büros für Wirtschaftsförderung.

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