Läufer vs. Radfahrer

Gestern morgen stand bei mir ein flotter Dauerlauf auf dem Programm. Flott heisst aktuell so in etwa 4min/km in der Ebene, was ca. 15km/h entspricht. Bergab entsprechend etwas schneller, bergauf nur unwesentlich langsamer (solange es nicht zu steil wird). Ein Tempo, was einem halbwegs trainierten Radfahrer nur ein müdes Grinsen entlockt.

Bei dem schönen Wetter waren entsprechend viele Radfahrer „mit“ auf der Strecke unterwegs. Soweit noch ganz unspannend. Unter denen sind dann auch entsprechend viele „Sonntagsradler“ und um die geht es hier. Die sind nämlich mitunter vom Ehrgeiz gepackt, wenn es darum geht eine „Fussgänger“ zu überholen. So auch gestern. Radpapa meint mich auf dem leichten Bergabstück überholen zu müssen. Fein, lass ich ihn gern vorbei. Auf der Ebene ist er dann nicht wirklich von mir weggekommen und am nächsten Bergchen hab ich ihn wieder kassiert und nicht wieder gesehen – und zwar ohne, dass ich mein Tempo irgendwie verändert habe (derartige Spielchen heb ich mir für das Ende von Wettkämpfen auf).

Solche Erlebnisse hab ich übrigends jeden Sommer aufs neue und ich kann mir dann immer ein (innerliches) Grinsen nicht verkneifen, wenn ich mir den Frust der Sonntagsradler visualisiere.

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