Überlebenskampf auf dem Wanderweg

Für meinen sonntäglichen Tempolauf nutze ich in den letzten Wochen immer eine stillgelegte Eisenbahntrasse, die vor vielen Jahren asphaltiert und als Wanderweg umgewidmet wurde.

Der Vorteil ist, dass diese ca. 9km fast geradeaus und recht eben verläuft. Das macht den Tempolauf recht simpel – 30min eine Richtung und dann umdrehen und zurück. Ist auch eine gute Möglichkeit mittels der Wendemarke zu kontrollieren, wie man im Tempo liegt.Der Nachteil ist, dass die Strecke – besonders am Wochenende – recht beliebt ist. Dementsprechend früh sollte man dort sein, um nicht im Getümmel zu landen.

Das ist mir heute nicht gelungen, also hiess es Slalom laufen. Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, dass es unglaublich viele Radfahrer gibt, die völlig überfordert sind mit dem was sie tun. Ok, ich weiss es wirklich zu würdigen, wenn sich jemand (in welcher Form auch immer) sportlich betätigen will – aber ich bin mir nicht sicher, ob Radfahren für manche Leute nicht doch eine Stufe zu fordernd ist. Da sind mir Leute in meinem Alter entgegengekommen, die mit hochrotem Kopf (es war noch vor 12h mittags) kaum noch in der Lage waren mir auszuweichen. Ob das noch gesund ist? Anyway, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich hatte genug damit zu tun hier unbeschadet rauszukommen. Lustig war es auch wieder mal, flott radelnde Senioren an leichten Steigungen zu überholen.

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