ExPlorer, oder danke Garmin

Wie erwähnt bin ich aktuell „in der Fremde“ unterwegs, was mich aber nicht vom Laufen abhält. Heute wäre mir das aber (mal wieder) fast zum Verhängnis geworden. Ich laufe gerne einfach drauf los, ohne mir gross Gedanken über die Strecke zu machen. Vorher werfe ich zwar (dank Google Earth) immer einen Blick auf die nähere Umgebung, der fällt aber seit ich den Garmin Forerunner habe deutlich oberflächlicher aus als früher.

Dadurch bin ich heute zuerstmal ziemlich in der Pampa gelandet (nicht, dass das hier alles sehr urban ist), also nicht gerade dort wo ich dachte, dass ich hinlaufe. Macht soweit nichts. Irgendwann mal hat mich mein „der Weg sieht nett aus“ dann aber echt in den Wald geleitet. Der Weg war richtig ätzend. Dicke Laubschicht und darunter grosse Fäustlinge. Das hiess permanent aufpassen, damit ich mir nicht noch ausversehen den Knöchel verstauche. Die Krönung war dann schlussendlich eine kleine Brücke über einen Bach die so dermassen Glatt war, dass Schmierseife dagegen wahrscheinlich adhäsive Eigenschaften besitzt. Hab ich natürlich erst bemerkt, wie ich mir die Welt von unten angeschaut habe.

Am Ende dank des Garmins aber kein Problem, ich habe sicher zum Ausgangspunkt zurückgefunden. Der Lauf war allerdings deutlich länger geworden als geplant (25km).

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